| Spätestens seit der Renaissance ist der Betrachter integraler Bestandteil des Kunstwerks, welches er ansieht. Hier nun werden bild- und raumschaffende Elemente so gestaltet, dass der Betrachter sich seiner Teilhaftigkeit an der Kunst bewusster werden kann. Die einfache orthonormale Struktur, sowohl des Theaters, als auch der Zeichnung und des Hintergrundes setzen sich bis in die Sitzmöbel fort. Der betrachtete Raum und der Raum des Betrachters kommunizieren in der Art, dass der „Zuschauer“ sich seiner Integration in die Kunst gewahr werden soll. Der Betrachter erkennt, wie Jacques Lacan es formuliert, dass er „im Schauspiel des Lebens ein angeschautes Wesen ist.“ | | |