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GEORG KARBACH

ERÖFFNUNG
Freitag, 17. September 2010, 19 Uhr
 
Begrüßung Hoger Grimm
Einführung Paul Platz
 
In erster Linie ist Karbach durch seine farblich zurückhaltenden Aquarelle bekannt. Er selbst bezeichnete sich hierbei in einer früheren Gelegenheit einmal als "fixen" Maler, das Aquarell soll seinen ersten Eindruck widerspiegeln und seiner künstlerischen Intuition folgen. Überarbeitet wird die Arbeit nie, "höchstens weggeschmissen" - und das passiert nach Aussage des Künstlers häufig. Was als zu leicht empfunden und seiner Kritik nicht standhält, dass verschwindet oder wird einfach umgedreht und auf der Rückseite bemalt. Dies gilt auch für seine Arbeit mit Dispersion oder Ölfarbe auf Nessel, aber auch seine Materialbilder, die in den letzten Jahren entstanden. Den Betrachter fasziniert in erster Linie die Leichtigkeit, mit der Karbach zu Wege geht und mit der er sich über viele Sehgewohnheiten hinweg setzt. Souverän ist der Freiraum, den er sich einfach nimmt und seinen Bildern weiter gibt. Hier gebiert niemand Kopfgeburten, hier spürt man die Lust an der Malerei, nichts Verkrampftes trübt den Blick auf die Arbeit, hier wird nicht durch eine oberflächliche Perfektion brilliert, sondern durch eine leidenschaftliche Freude an der Kunst.
 
 

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