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1978 in Speyer geboren, studierte Nikolas Hönig von 1998 bis 2003 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig Buchkunst/Graphik-Design. Drei Jahre lang besuchte er dort die Fachklasse Illustration bei Prof. Volker Pfülleren. Seit seinem Abschluss 2003 ist der Diplom-Graphik-Designer als freischaffender Graphiker und Illustrator tätig.

Seit 1988 vergibt die Stadt Mainz alle zwei Jahre den mit 6000 Euro dotierten Stadtdrucker-Preis an Graphiker, Pressendrucker und Typografen, die ihren Bezug zu Mainz auch in ihrer Arbeit zum Ausdruck bringen. Der in Mainz lebende Nikolas Hönig ist derzeit der 15. Mainzer Stadtdrucker.

Im Zentrum der aktuellen Arbeit Nikolas Hönigs steht die Beschäftigung mit Stempeln und Kombinationen aus wiederkehrenden Elementen. Der Fundus an Stempeln besteht aus figurativen Fragmenten und ornamentalen Motiven, die er zu unterschiedlichen Bildvarianten zusammenstellt. Die Druckergebnisse dienen ihm dabei oftmals als Grundlage für weitere malerische Bearbeitungen. Besonders interessiert ihn hierbei die Verbindung der seriellen Verdichtung von Einzelmotiven mit größeren, zusammenhängenden Formen.

Als Druckstöcke nutzt der junge Künstler Stempel aus Radiergummis, Moosgummi, Pappe, Linolplatten oder Holz. Für das Einfärben setzt er Lacke, Acryl- oder Ölfarben ein, die auf dem Bildgrund unterschiedliche Wirkungen erzeugen. Neben Bütten, Leinwand oder MDF-Platten kommen auch Transparentpapier, Toilettenpapier oder Taschentücher zum Einsatz. Weitere Materialien wie Leim, Leinöl, Schere, Cutter oder Messer sind für den Wahl-Mainzer bei der Arbeit unverzichtbar.

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