Eröffnung Freitag, 27. April, 19 Uhr
- Begrüßung Holger Grimm, Vorsitzender
- Einführung Margarete Stern
- Die Ausstellung ist bis zum 6. Mai
- samstags und sonntags jeweils von
- 11 - 13 und 15 - 18 Uhr geöffnet
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- Mit wenigen Requisiten wie Füßen, Händen und Schuhen setzt Gisela Desuki Themen wie Einsamkeit, Anonymität, Ausgrenzung, Liebe und Tod in Szene und spiegelt dabei das Leben in unserer Gesellschaft wider.
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- Nach ihrem Studium und nach 10 Jahren Goldschmieden, beschäftigte sich Gisela Desuki zunächst mit Druckgraphik, dann mit Material- und Objektkunst. Neben zahlreichen Skulpturen entstanden z.T. großformatige Objekte aus Glas, Stahl und Beton, darunter riesige Schmuckobjekte, die sie zuletzt in der Ausstellung " Kunst in der Filzfabrik " in Speyer gezeigt hat. In letzter Zeit wandte sie sich verstärkt der Installation zu.
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- " Auftritte ", so lautet der Titel der Ausstellung. Dabei handelt es sich in erster Linie um die Auftritte der Füße, die die Künstlerin in Szene setzt, aber auch um die der Zuschauer, die zu Mitwirkenden in einzelnen Inszenierungen werden, indem sie sich beispielsweise unter die Schuhe der Installation " Vernissage " mischen und somit Teil der Installation werden. Und auch die Künstlerin selbst hat mit ihrer Ausstellung ihren Auftritt im Künstlerhaus.
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- Warum hat sie, neben Händen und Schuhen, gerade Füße zum Hauptthema ihrer Ausstellung gemacht?
- Sie war fasziniert von den lebensecht abgeformten Füßen, bei denen man Sehnen, Adern, ja sogar die Hautstruktur erkennen kann, und davon, wie das weiße, kalte, starre, marmorne Material die Füße verfremdet und ihnen eine besondere Ästhetik verleiht. Da werden Assoziationen zum Tod, zu antiken Statuen, zur Ewigkeit wach.
- Aber in den nackten Füßen, die ohne den Schutz der Schuhe äußerst verletzlich wirken, steckt noch ein ganz anderes Potential: Mit ihnen lassen sich unendlich viele Geschichten erzählen.
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- Durch die Art, wie die Künstlerin die Füße zueinander in Beziehung setzt und sie in einen räumlichen Kontext stellt, entstehen, unter weitgehendem Verzicht auf weitere Hilfsmittel, kleine alltägliche Geschichten über das Leben und das menschliche Miteinander.
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- Manche Szenen lassen mehrere Deutungen zu, manche treten in Dialog mit dem Zuschauer und manche Installation bildet einen Rahmen für eine andere, d.h. zwei Ebenen greifen ineinander, es handelt sich sozusagen um eine Ausstellung in der Ausstellung.
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